Baumpflege Bollmann Infobrief
11 (6/2004)

Spezialisten mit Liebe zum Baum - Der Unimog U 400

Der Unimog U 400 mit seiner Jenz Mobil-Hackanlage und Kran steht zwar im Mittelpunkt des Fuhrparks, den die Baumpflege Bollmann GmbH in Ellerau bei Quickborn vor den Toren Hamburgs für ihre umweltpflegerischen Arbeiten benötigt, aber Schreddern und Häckseln von Bäumen und Ästen ist nicht der alleinige Zweck ihrer vielschichtigen Tätigkeiten rund um den Baum.

Baumpflege ist für die Bollmann GmbH seit nunmehr genau 25 Jahren das Geschäftsfeld, und Liebe zum Baum prägt die tägliche Arbeit des Unternehmens mit seinen insgesamt 40 Mitarbeitern. Aus dem Umweltgedanken heraus hat sich diese Aufgabenstellung entwickelt, die heute mehr denn je gefragt ist. Bevor ein Baum oder gar Bäume irgendwo weichen müssen, oder krank werden, weil sie nicht fachmännisch gepflegt werden, wird sicher über alternative Lösungen nachgedacht, und Bollmann bietet entsprechende Lösungen. Als versierter Baumchirurg und Fachmann auf dem Gebiet der allgemeinen Baumpflege hat Gerd Bollmann 1979 sein Unternehmen gegründet, das heute in Ellerau (Lankreis Segeberg) und Gerdshagen bei Pritzwalk sowie Berlin ansässig ist. Im Jahr 2000 hat er es in die Hände von Michael Hartmann und Hans Rhiem, langjährige leitende Mitarbeiter seines Unternehmens, weitergegeben. Heute gehören Baumpflege, Kronensicherung, Baumumfeldverbesserungen, Schutz von Bäumen auf Baustellen, Großbaumverpflanzungen, Beratungen und Gutachten zur Angebotspalette.

Die Bollmann GmbH ist eines der größten Spezialunternehmen dieser Art in Deutschland und ist hauptsächlich zwischen Köln und Flensburg sowie Stralsund und Leipzig tätig.

  Unimog U 400 Unimog U 400 Unimog U 400 Unimog U 400
Spoiler und geteilte Plane mit integrierten Blitzleuchten zählen zu den Ausstattungsmerkmalen des Bollmann Unimogs. Fahrer Uwe Siemieniecki hat langjährige Erfahrungen mit Unimog und ist ein versierter Fachmann in der Bedienung von Schredder und Kran

Für die angefragten Arbeiten auf dem Gebiet der Baumpflege ist natürlich auch ein spezialisierter Fuhrpark notwendig. Sechs Atego-Lastwagen für Entsorgungsaufgaben, ein 26-t-Containerfahrzeug mit Holzladekran, Werkstattbusse (Sprinter), 12 Hubarbeitsbühnen von 11 bis 30 m Arbeitshöhe, 10 Buschhacker der Firma Jensen und zwei Unimog (U 400 und U 1200) sind das Rückgrat des leistungsfähigen Fahrzeug- und Geräteparks. Der absolute Stolz der Chefs und ihrer Mitarbeiter aber ist der U 400 L mit Hackanlage und Kran. Seit 1. Oktober 2003 ist der U 400 jetzt in Betrieb und kann schon die ansehnliche Einsatzdauer von 1.200 bh aufweisen. Die Ladefläche mit 12 m3 ist für diese Häckseleinsätze, bei denen das Häckselgut direkt auf den Unimog geblasen wird, konzipiert. Dazu kommt noch eine geteilte Heckplane, damit beim Einblasen Fahrzeug und Bedienpersonal besser vor dem umherfliegenden Schreddergut geschützt sind.

Unimog U 400 Geschäftsführer Hans Rhiem ist voll des Lobes über die Anschaffung Unimog. "Bei dem Vorgängermodell, einem U 1700, waren bei den überregionalen Einsätzen mit über hunderten von Kilometern Entfernung die Fahrten dorthin weniger komfortabel. Mit dem U 400 und dessen durchgängigem, großzügigen Fahrerhaus, den komfortablen Ablageflächen, geringer Geräuschkulisse und Klimaanlage ist jede Fahrt zum Einsatzort angenehmer. Man kommt letztlich entspannter an und die Motorleistung mit den 230 PS gibt einfach mehr her. Der Kraftstoffverbrauch wird zwar bei uns von den wirklich unterschiedlichen Leistungsanforderungen bestimmt, aber wir erhalten auch von der betriebswirtschaftlichen Seite sehr gute Auswertungen", unterstreicht der Mitinhaber der Firma. "Wir sind von Unimog schon seit Jahrzehnten überzeugt", erzählt Hans Rhiem weiter, "weil wir schon mit unseren Vorgängertypen, die wir gebraucht gekauft hatten, sehr gute Arbeitsergebnisse erzielt haben. Sie haben sich allzeit bewährt. Heute sind wir aber von unserem U 400 so angetan, dass wir uns die Arbeit ohne dieses Fahrzeug kaum mehr vorstellen können. Dazu kommt, dass er für unser Unternehmen ein gutes Image macht. Wenn wir irgendwo auftauchen, sieht kaum jemand die Arbeitseinheit als störend an oder ist ablehnend, ganz im Gegenteil, wir haben bisher festgestellt, dass der U 400 in seiner Gesamtkonfiguration überall positiv aufgenommen wird. Und uns geht richtig das Herz auf, wenn er auf den Betriebshof kommt."

Mercedes-Benz UNIMOG 1/2004





Nachdruck mit freundlicher Genehmigung von Mercedes-Benz Magazin UNIMOG 1/2004